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fers Lebens Frühling blüht in dieser Welt nur Einmal, aber einst soll er sich auch erneuen; einst sollen wir eine neue, verklärtere Jugend beginnen, und zu einem freu­denreichen, ewigen Frühling eingehen. Lasset uns getrost auf diese Wiederkehr unsers Lebens Hinblicken, und ma­chet, ihr, die ihr noch in der Blüthe eures Daseins stehet, daß aus eurer jetzigen Jugend einst eine reinere, edlere, höhere Jugend hervorgehe! Manche von euch be­weinen schon den Verlust eines redlichen Vaters, oder einer zärtlichen Mutter, und alle von euch werden früher oder später dieselben Thränen weinen. O daß dieser Ge­danke euch kräftig ermuntere, Denen, die euch über Alles lieben, Freude zu machen, so lange sie noch euer sind! Habt ihr sie verloren, o so sehet mit hoffendem Herzen auf jenen neuen Frühling hin, den euch die Religion Jesu verheißt, wo ihr die wiederfinden sollt, auf deren Grabeshügel hier eure Thränen fließen.

Redliche Väter und Mütter, möchte doch allen von euch der Himmel die Freude schenken, wohlgerathene Kin­der vor euch zu sehen! Möchtet ihr bei dem Genusse der Frühlingsfreuden, auch der heiligen Freude über gute, edle Söhne und Töchter genießen! Vater, der du über den Sternen thronst, der Landmann bittet um Son­nenschein und Regen, damit die Saaten und Gartenge­wächse gedeihen; wir bitten dich um etwas weit Höhe­res: Laß deinen Segen vom Himmel auf unsre Jugend fallen, damit sie gedeihe und zu seiner Zeit tausendfäl­tige Früchte trage.