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des Baron« befanden sich in guten Umständen, waren betriebsam, gefällig, und größtentheils wohl unterrichtet. Ihre Häuser, rein angestrichen und mit Bäumen beflanzl, gewährten einen erfreulichen Anblick.
Julius befand sich schon beim ersten Anblicke des romantisch liegenden Dorfes wohl. Als sie noch ein paar hundert Schritte davon entfernt waren, kam schon Ca- roline, die treffliche Gattin des Baron Blumen au, mit ihren zwei kleinen Töchtern. Ein freudiges Willkommen tönte ihnen entgegen. Die Mädchen liefen dem Vater entgegen, reichten ihm Blumen und riefen: Vater, ist das Freund Weinhold?
Als der Vater ihre Frage bejahte, ergriffen sie des Freundes Hand, küßten sie, und hießen ihn herzlich willkommen. Voll weiblicher Anmuth empfing Caroline den Gatten und Freund, und Julius gestand es sich heimlich, daß es noch gute und glückliche Menschen gebe, fühlte aber auch zugleich, daß er nicht in ihre Reihen gehöre.
DaS Schloß des Baron von Blumen au fand Julius einfach eingerichtet; aber wohin er auch blicken mochte, von allen Seilen her lächelte ihm Ordnung, Reinlichkeit und ein geläuterter Geschmack entgegen. Er fühlte sich darin ungcmein gemüthlich, so wie er sich unter der Pracht seines Hauses nie gefühlt hatte.
Blumc nau führte ihn in den Garten. Auch hier waren die Anlagen einfach, aber schön und einladend.
Julie und Marie — die Töchter Blumen au's —

