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m enaus liebenswürdige Gattin zu den arbeitenden Män­nern, lächelte freundlich über ihre Thätigkeit, und be­lohnte sie mit schmeichelhaften Worten, die ihres Ein­drucks bei Julius nicht verfehlten.

In ihrer und der muntern Tochter Gesellschaft wurde ^

dann gewöhnlich unter freiem Himmel ein einfa­ches Frühstück eingenommen, wobei bisweilen Scherz und Gesang die Seele in eine frohe Stimmung versetzten.

Vor dem Mittagsessen, das aus zwei, drei Gerich­ten bestand, wurde gewöhnlich ein starker Spaziergang gemacht, und nach Tische wieder etwas gearbeitet. Mit körperlichen Beschäftigungen wechselten geistige Unter­haltungen ab; das Beste von den guten Schriftstellern der Deutschen, Franzosen uud Engländer wurde vorge­lesen; man sprach darüber, bildete dadurch immer mehr sein Urtheil, und verband auf diese Weise geistigen Ge­nuß mit sinnlichem. Oft wurden die nahen Berge bestie­gen, gute Freunde mitunter besucht, gefischt, gejagt und gekegelt.

Bei dieser einfachen, aber an Abwechslung hinläng­lich reichen Lebensart vergaß Julius seine vorigen in Schlaffheit und Gleichgültigkeit verlebten Jahre, und ward ein neuer, kraftvoller Mensch. Alles, was er in ^

der Stadt besaß, verkaufte er, und brachte die zweite Hälfte des Dorfes Blumenau an sich.

Von nun an war er voll der gemeinnützigsten Ent­würfe. Er baute ein Schloß, das er noch einfacher ein­richtete als Blumenau das seinige,. verbesserte auf alle