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haben will? Bin ich nicht, und wirst dereinst du nicht ein unentbehrliches Mitglied der guten Bürgerschaft zu Lauterberg sein? Siehst du denn nicht, verblendeter Junge, daß Lauterberg gar nicht bestehen kann ohne die Firma „Gabriel Hochland?"
„Aber wenn nun ein Anderer das Geschäft übernähme, Vater?" sagte Gabriel zunior trübsinnig.
„Ein Anderer?" rief Herr Gabriel senior voll Eifers. „Nicht wahr, damit der alte gute Ruf der Firma durch einen neumodigen Springinsfeld in Grund und Boden getreten würde? Damit die guten Freunde und Mitbürger keine gute Bohne Kaffee, kein Stückchen ächte Raffinade, >'nnd lauter mulstrigcn Reis bekämen anstatt unserer trefflichen Waaren, auf die wir von alten Zeiten her stolz sein durften! Gabriel, Gabriel, besinne dich, und mache deine Mitbürger nicht unglücklich durch Eigensinn nnd Störrigkeit! Nnd was' hast du denn als Baumeister? Sieh, Junge, ich sollte es dir eigentlich nicht sagen, aber damit du einstehst, welches Glück du von dir stößst — Zwölfhnndert Thaler habe ich bei einem guten Hause in der Residenz auf Zinsen stehen — lauter gespartes Geld — nnd ehe du mein Nachfolger wirst, hoffe ich's auf zweitausend zu bringen. Siehst du, Junge, dann hast du Geschäft und Haus und Hof und Garten schuldenfrei und bist ein gemachter Mann, wie nur Einer. Sei gescheit, Gabriel!"
„Ach, Vater, gib Alles der Schwester!" seufzte Gabriel junior. „Ich gönne es ihr von Herzen, wenn ich nur in die Residenz gehen und Baumeister werden darf. Denke dir nur, Vater — Pläne entwerfen zu können nach Gefallen, und dann die schönen Paläste

