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Desto munterer und lebhafter ging es drüben im neuen Laden her. Die Neugierigen, die Neidischen, die Gleichgültigen, welche nur billiger einkaufen und von dem Schaden Herrn Hochland's Nutzen ziehen wollten, die schlechten Bezahler, welche mit laugen Rechnungen in Gabriel Hochland's Büchern standen und keinen Credit mehr hatten, die Schadenfrohen, die Freunde des dicken Herrn Ledermann Alles strömte in die Hand­lung von Jonathan Winkel und machte dort seine Ein­käufe. Herr Gabriel senior saß hinter der Gardine am Fenster, und sah das seufzend mit air. Dem guten Manne brach schier das Herz vor lauter Kummer, und mit gerungenen Händen rief er aus:Wer hätte das denken sollen? Aber nur Geduld! Das ist jetzt nur, so lauge den Leuten die Sache was Neues ist! Bald, bald werden sie zu der alten wackeren Firma Gabriel Hochland zurückkehren!" .

Ach, auch hierin täuschte sich Herr Gabriel senior. Das ging einen Tag und alle Tage so fort; Gabriel junior hatte nichts zu laufen ltnb nichts abzuwiegen die Waage überzog sich mit Grünspan die gefüllten Kästen und Kaffeesäcke blieben voll, und drüben Jona­than Winkel machte die besten Geschäfte. Herr Gabriel senior schüttelte voll Wehmuth den Kopf, und konnte sich diesen Umstand durchaus nicht erklären. Aber doch ging die Sache ganz natürlich zu. Im Anfange hatte Jonathan Winkel den Reiz der Neuheit für sich; dann kam es ihm, bis sich erst die Leute recht an ihn ge­wöhnt haben würden, auf ein bischen mehr oder weni­ger Profit nicht an, und er gab die besten Waaren fast ohne Nutzen und manchmal sogar unter dem Ein­kaufspreise weg. Das gefiel den sparsamen Hausfrauen