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bett Armen, und nie hatten ihre Herzen so freudig geschlagen, als in dieser erhebenden Stunde. Sie fühlten sich Alle stark, jedem Sturme des Schicksals zu trotzen, und die Entbehrungen, die sie sich doch aller Wahrscheiillichkeit nach in Zukunft auferlegen mußten, schienen ihnen nur klein im Vergleiche zu ihrem großen, unendlichen Glücke.
„Und muß denn Gabriel nun wirklich unter die Soldaten gehen?" fragte endlich die zärtlich besorgte Mutter. / ■ Q
„Nein doch!" cns^cgnctc der Vater. „Sich, Mutter, die Frau Strauch war klüger, als der unbesonnene Junge. Da schreibt sie, die fünfzig Thaler für Min- cheus Teppich würden zur Reise in's Bad wohl hinreichen, und es wäre also unnöthig, daß Gabriel seine Freiheit um schnödes Geld verkaufe. Wenn er aber sonst etwas wolle, so möge er sich nur au die Frau Sträuchen wenden, und, was in ihren Kräften stünde, wollte sie dann schon thun. Eine wackere Frau das, das muß ich sagen! Aber nun genug, Kinder! Wenn Ihr künftig etwas thun wollt, so thut es öffentlich und nicht insgeheim, damit wir vor allzu großem Kummer und Herzeleid bewahrt werden. Denke, Minchcn, welch' ein Kummer für uns, wenn du der anstrengenden Nachtarbeit erlegen und ernstlich krank geworden wärest! Und du, Bursche, meinst du denn, daß wir dich so ohne alle Umstände fortgelassen hätten? Nein, Gabriel, zum Soldaten bist du mir und der Mutter doch zu
lieb, und wenn die Noth über uns kommt, kannst du uns daheim wohl bessere Dienste leisten, als in der Residenz draußen. Also mache mir keine solchen Streiche

