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auch noch erfüllen, und entweder Landwirth »der Kunstgärtner werden, ohne daß wir uns darum unseres besten und einzigen Schatzes entäußern. ^eien Sie mir nicht böse, daß ich Ihre Bemühungen um den vortheilhaften Verkauf des Bildes nicht dankbarer anerkennen samt, aber mir ist nun einmal, als ob sich ein besonderer Segen für uns an dies Gemälde knüpfe!"
„Nun, man kann freilich Niemand zwingen," brummte der alte Herr, indem er den Etockknopf verdrießlich an die Lippen drückte. „Ich weiß nur, daß uns ein solcher Käufer nicht wiederkommt, und das Ende vom Liede ist doch, daß dies Bild verkauft werden muß. Denken Sie an mich, ich Habs zuvor gesagt. Sie meinten in diesen Tagen, das Kapitälchen von 2000 Thaler, welches Sie auf der Oel- fabrik des alten Bettauer stehen, haben, reiche schon aus, bis Julius sich selbst forthelfen und Augnstchen sich auch ihr Brod erwerben gelernt habe. Dagegen kam ich mit meinen Bedenklichkeiten nicht auf. Wie denn aber nun, meine beste Frau Walter, wenn ich seitdem ermittelt hätte, daß Bettauer gar nicht auf sicheren Füßen steht, und Ihr Kapital zur zweiten Stelle am Ende gar verloren gehen könnte!"
Die Wittwe verblich vor Schreck, aber ein Blick auf die ausgestreckte Hand des Herrn, die nie zu kurz ist, daß sie nicht zu helfen und zu schützen vermöchte, besiegte ihr Zagen. „Sehen Sie auch nicht Wolken am hellen, blauen Himmel?" fragte sie lächelnd. „Mein seliger Mann hielt viel auf den alten Bettauer; er wird sicherlich nicht zum Betrüger an einer Wittwe und ihren beiden Waisen werden wollen."
„Nun, ich habe das meinige gethan und Sie gewarnt," meinte der Bormund empfindlich. „Aber ich fürchte, wir haben in dieser Sache noch lange nicht das letzte Wort geredet!" Und nach einem kurzen Gruße ging er in übelster Laune seines Weges.
Die Wittwe blieb allein in der Stube zurück, deren Wände mit

