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nig Hoffnung, ihr kleines Kapital zu retten. DaS machte ihr manche schwere Stunde, aber die kleine Waldine, deren Eltern trotz aller an­gestellten Nachforschungen nicht zu ermitteln gewesen waren, erheiterte ihr diese durch ihre rührende Anhänglichkeit. Sie saß stundenlang ganz still am Boden und sah zu der Pflegemutter auf, die ihre fleißige Na­del zuweilen einen Augenblick ruhen ließ, um dein lieblichen Kinde die rosigen Bäckcheu zu streicheln. Dann lachte Waldine denn diesen Namen hatte das Kind auö dein Walde wirklich erhalten und spielte vergnügt weiter mit dem hölzernen Kuckuk, den Julius ihr vom Jahr­markt mitgebracht hatte, indem er sagte:Unser Waldinchen ist eigent­lich ein Kuckuksei, was die herzlose Mutter uns in die Wirthschaft gelegt hat!"

Ani Ende waren es gar nicht die rechten Eltern," meinte Auguste,so schlecht handelt gewiß keine Mutter gegen ihr Kind."

O," sagte Julius, der gern mittheilte, was er wußte und die jüngere Schwester gern belehren mochte,selbst ein Bogelpflegemüt- terchen würde treuer sein; wir haben davon neulich in der Natur- geschichtsstunde eine allerliebste Geschichte gehört. Einst traf ein Jä­ger noch im Spätherbst eine Bachstelze im Walde, die doch zu dieser Jahreszeit schon in wärmere Gegenden fortgezogen sind, und benierkte, daß der kleine Vogel, der in seinem bläulich grauen Röckchen mit dem weißen Mieder und dem schwarzen Haübenstreif ganz allerliebst aus­sah, mit großer Aeugstlichkeit nach Futter zu suchen schien, das in dieser vorgerückten Jahreszait schon sehr spärlich wurde. Die Winter­saat war bestellt, also kein Würmlein in einer frischgezogenen Acker­furche aufzuheben, in keiner Ritze am Felsufer ein verstecktes Würm­lein, an keinem Halm ein aufstrebendes Käferlein zu entdecken; keine Fliege ruderte über das Wasser, auf dem der Hauch des Herbstes lag, und in der kalten Lust tanzte kein leichtsinniges Mückenvölklcin mehr. Die kleine Bachstelze sah daher auch gar nicht so munter und fröhlich