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dazwischen, daß es aussah wie ein bunter Teppich. Die Bäume, die Gebüsche umher wurden durch Blumenkränze zu einem Halbkreise vereinigt; es war ganz reizend, ganz für einen jungen Schäfer gemacht, aber das eben war Dein Onkel unglücklicherweise nicht.

Nachdem Alles geordnet war, flog ich nach Hause zu­rück und langte zeitig genug an, Frühstück und Glückwunsch darbringen zu können. Bei Letzterem hätte ich lachen sollen, aber statt dessen weinte ich. Dein Onkel nahm diese Thrä­nen, glaube ich, wie ein Geschenk aus, wie das beste, ob­gleich er manche andere noch vorfand; Ihr habt ja Alle Eure gute Portion Selbstgefühl.

Je näher der Mittag kam, je aufmersamer ward Dein Onkel; jeder Hahn, jeder Hund, jedes Pferd, jeder Wagen. Alles, was sich hören ließ, versetzte ihn in unruhige Span­nring; er blickte nach den Fenstern hin, aber die Gäste, welche er erwartete, erschienen nicht. Als angerichtet war, als wir uns am kleinen Tisch allein gegenüber saßen, muß ich ihm zur Ehre nachsagen, daß er sehr freundlich war; nur um seine Lippen spielte ein Lächeln, wie dasjenige eines Menschen, der sick innerlich über getäuschte Erwartungen belustigt. Ich fragte, ob wir den Kaffee im Walde trinken wollten. Er nickte und erwiederte:Wenn es Dir Freude macht." Das Dir überhörte ich, denn das konnte ich jetzt nicht ge­brauchen. Ich nannte ihm den Vereinigungsplatz und sagte,