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Das freut mich, ich fürchtete stets, nicht betrübt genug zu sein. —
Eben jetzt sind meine Brüder hier, Heinrich als eingereihter Cadett, Ludolph vom Gymnasium; beide genießen das elterliche Haus in vollen Zügen, und Heinrich hat noch zwei Cadetten mitgebracht, die keine Angehörigen haben, zu denen sie reisen konnten. Das giebt Leben im Hause! Jeder drückt ein Auge zu und läßt die lustige Jugend gewähren. Ich bin ihnen sehr wichtig, denn wenn sie, und das kommt sehr oft vor, einen Hauptwunsch haben, heißt es stets: „Lorchen, Du mußt für uns bitten. Du mußt für uns flehen!"
Papa hat ihnen einige Bäume überwiesen, in welche sie hineinsteigen, pflücken und schütteln dürfen; aber diese Wirthschaft! — WaS mich freut, ist, daß sie sich diesen Jubel nur gestatten, wenn Otto, der Zögling im Pastorat, den ich Ihnen schon nannte, Theil nehmen kann. Dieser unterrichtet die Dorfjugend im Turnen, und unsere vier Jünglinge sind alle dabei, und namentlich die Cadetten, Feuer und Flamme; Ludolph ist ziemlich dick und bequem. Um doch etwas zu thun, versprach ich, ihnen einen Kaffee auf dem Turnplätze geben zu wollen, und wäre fast dafür erdrückt worden: „Lorchen, Du goldnes Lorchen, aber gieb ihn gleich, gieb ihn am Mittwoch, es könnte etwas dazwischen kommen, das kann man gar nicht wissen. Hörst Du, Lorchen, aber gieb ihn gleich, und ungeheuer viel, hörst

