Suppen.

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Raum ab, und wann die Suppe ein wenig auf Kohlen angezogen hat: thut man die abgerührte Eierdotter hinein, reibt Muskatnuß darauf, legt die Krebsschwänze darüber; und tragt sie also auf. Bei dieser Suppe können die Eyerdotter auch weggelassen werden, und wenn man Spar- ge ln haben kann: so können klein geschnittene abgebrühte Spargeln daran gethan werden.

5. Krebs - Suppe anderer Art.

Es werden Wurzeln, wie zur braunen Sup­pe, mit einem Stücklein Kalbfleisch gedampft: aber immer ein wenig Brühe daran gegossen, daß es nicht gelb wird. Alsdann werden die Krebse, wenn sie gesotten sind, wie vorhin gesagt wor­den ist, ausgemacht; die Schaalen mit einem kleinen Stücklein Butter und etlichen Mandeln recht fein gestoßen ; ein Stück Butter in einem Pfännlein zerlassen, die Schaalen darinnen ge- geröstet, und dann durch ein sauberes leinen Tuch oder Haarsieb gepreßt, daß der meiste Butter davon kömmt. Darnach werden die Krebsfchaa- len zu dem Gedämpften gethan, mit heißer Fleischbrühe aufgefüllt, ein,Halbkreuzer-Rögg- lein (weisseS Brod) zerschnitten und auch darein gethan, und alles eine gute halbe Stunde anein­ander gekocht, bis sich die Schnitten des Rög, leins recht verkocht haben. Endlich wird das Ge, kochte durch ein Haarsieb oder durch einen engen Seyher getrieben, und in einem andern Geschirr noch einmal aufgesotten. Vor dem Anrichten