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den ich von meiner lieben Jette bekommen habe, ist unter einem Ducaten nicht gekauft worden, und das sei­dene Tuch, das du, beste Caroline, mir gebracht hast, ist gewiß unter Brudern zwei Ducaten werth. Seht, hier habe ich auch das allerliebste Geschenk von meiner aller­liebsten Schwester Rosette. Diesen Rosenstock hat sie selbst gepflanzt; ich weiß nicht, wie hoch man die Mühe anschlagen soll, die sie darauf verwandt hat, ob auf einige Groschen oder auf einige Thaler? Auch hat sie mir ein winziges Scheerchen geschenkt; nicht wahr Rosette, sechs Groschen kostet es? Mehr ist es wenigstens nicht werth." ,

Rosette, die ein feines Gefühl hatte, wurde durch diese schnippischen Bemerkungen ihrer cigennützigen Schwe­ster in keine kleine Verlegenheit gesetzt. Sie fühlte, wo­hin Nanette deute, und ihre Wangen rötheten sich. Nach einigen Augenblicken faßte sie sich. Liebe Schwester, sagte sie, einen so geringen Werth auch die Kleinigkeiten haben mögen, die du von mir erhalten hast, so kannst du dabei doch überzeugt sein, daß ich sie dir mit einem Herzen übergeben habe, das dich aufrichtig liebt. Den

Rosenstock habe ich mit aller Sorgfalt gepflegt, und mich dabei immer gefreuet, wenn ich daran dachte, daß er dir einst ein kleines Vergnügen machen werde. Die kleine Schcere habe ich mir aus Hamburg kommen lassen, da­mit du eine ächt Englische bekämst. Es thut mir leid, daß dir weder das Eine, noch das Andere jetzt Freude macht.