bet Mutter. Den Bauer mtt ben possierlichen Grimas­sen wollte sie durchaus sehen. Sie hängte sich in Ku» nigunbens Arm, unb lief mit ihr fort.

Die beiden leichtsinnigen Mädchen kamen an bem Orte an, wo bas Pferd lag. Sie lachten laut über den Bauer, der es durch Schläge wieder auf die Beine bringen wollte. Es kamen diele Leute herbeigelaufen. Kunigunde und Ernestine hatten bald über den Einen, bald über den Andern etwas zu bemerken, zu lachen unb zu spotten. Ungescheut trieben die leichtsinnigen Mädchen ihren Muthwillen. Wohl eine Stunde lang hielten sie sich bei dem Garten auf.

Jetzt erst fiel der leichtsinnigen Ernest ine der Brief der Mutter ein. Ich muß eilen, rief sie, sonst komme ich zu spät auf die Post. Sie lief fort. Als sie bas

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was Drolliges sehen. . Hinter unserm Garten ist ein Pferd umgefallen, bas durchaus nicht wieder aufstehen will. Der Bauer, dem es gehört, prügelt unmenschlich auf bas arme Thier los, unb macht dabei so possierliche Grimassen, baß man sich des Lachens nicht erwehren kann. Das Schauspiel mußt du mit ansehen; es wirb dich sehr amüsiren. Komm nur schnell mit mir!

Ernestine vergaß darüber den Brief unb die Rebe

Posthaus erreichte, war es schon geschlossen, und den Brief wollte man nicht mehr annehmen.

Ernestine ging nach Hause. Wie? rief ihr die Mutter entgegen, du kommst mit dem Briefe wieder, Ernestine?