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Heinleite trat aus dem Zimmer. Sie erblickte Carolinen in Holmers Armen. Herzlich, herzlich willkommen! rief sie dem braven Schwager zu, und em­pfing ihn mir lauter, inniger Freude. Lieber, guter Schwager! sprach sie, Sie finden ihre ehemalige Gattin nicht mehr am Leben; diese Caroline hier, die in Ih­ren Armen liegt, ist ein ganz anderes, neugebornes We­sen, das Ihnen gewiß ungleich besser gefallen wird, als die erste Caroline.

Dann habe ich mein Glück Ihnen, liebe Schwäge­rin, zu Verdanken! entgegnete Holm er, und rrückte mit einem Blick von Dankbarkeit Henrietten an sein Herz.

Ja, ihr, ihr, der guten, liebevollen Schwester! rief Caroline, und verbarg ihr Gesicht an der Brust der trefflichen Henri ctte. Lang ermann kam dazu, und freute sich mit den Frohen. Dieser Tag war für Ca­roline und Holm er der glücklichste Tag ihres Lebens. Jener gab er einen trefflichen Mann, diesem eine gebesserte, achtungswürdige Gattin wieder.

Caroline entzog sich deS Abends der Gesellschaft, und eilte in den nahen Garten. Hier hatte sie ein Plätz­chen lieb gewonnen, und auf demselben sich oft stillen Betrachtungen überlassen. Das Plätzchen war ihr gleich­sam heilig geworden. Sie fiel jetzt auf demselben auf ihre Kniee nieder. Ihr Blick erhob sich gen Himmel, und in ihr Auge traten Thränen frommer Rührung und freudiger Dankbarkeit.Unsichtbarer, liebevoller