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mischen Fluren blickte, fing sie bitterlich zu weinen an, sank dem Vater an die Brust, und verbarg das Gesicht.

Ich verstehe dich, meine Tochter! sprach Lafsord leise, und konnte nur mit Mühe die Thränen unterdrük- ken, die sich in sein Auge drängten.

Du hast viel, sehr viel gelitten; aber du bist un­schuldig. O meine Tochter! in diesen Worten liegt für dich die größte Beruhigung. Mit reinem Herzen, womit du von uns schiedest, kehrst du zu uns zurück. Blicke heiter und ruhig nach den schönen Fluren hin, die uns umgeben. Wohl dir, daß du mir deinem Gewissen im Reinen bist!

An totnette weinte fort. Es waren Thränen ei­ner frommen, dankbaren Rührung. Bald befand sie sich im väterlichen Hause. Für ihre treue Mutter, Agathe, war sie eine himmlische Erscheinung. Nach einigen Ta­gen feierte diese treffliche Familie für Antoinettens Errettung von einem schmähligen Tode ein frohes Dank­fest. Die gute Tochter verließ ihre Aeltern nie wieder. Villar wurde ihr Gatte. Sie lehrte ihn das wahre Glück des Lebens kennen. Des Himmels Segen ruhte auf Beide».