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Platz begleitet hatten, nieder, klagte sich als Verbrecherin an, und warf den diamantenen Schmuck vor sich hin.

Die Richter, erstaunt über diese unverhoffte, wunder­bare Wendung der Sache, erklärten, daß Antoinette nach der Stadt zurückzuführen sei. Alles jubelte. Viele weinten Thränen der Rührung und Freude. Antoi­nette und ihr Vater wurden fast auf den Händen ge­tragen. Ganz Paris nahm Theil an der Geschichte, selbst die königliche Familie ließ sich von dem ganzen Verlaufe derselben unterrichten.

A n t o i n e t t e n s Unschuld war bald anerkannt. Ihre Gebieterin, die aus beleidigter Eitelkeit so strenge gegen sie verfahren ließ, wurde der Gegenstand wohlverdienter Verachtung. Zwanzig vornehme Damen ließen An toi- netten ein ansehnliches Geschenk reichen, und die Kö­nigin bestimmte eine beträchtliche Summe zu einem Braut- schatze für sie.

Antoinettens Freude über ihre Rettung, und den Dank, der aus ihrer Brust dafür zum Himmel emporstieg, bescheibt keine Feder. Lange war sie der Ge­genstand des Tagsgesprächs, und ihre Geschichte ein le­bendiger Beweis, daß der innere Richter in uns das Gewissen, wenn es in seiner Stärke erwacht, eine Macht äussert, der nicht leicht ein Mensch zu widerstehen vermag.

Lafsord eilte mit der geretteten Tochter nach der ruhigeren Heimath. Als sie auf dem Hügel ankamen, aus welchem sie beide den Tag vpr Antoinetten s Ab­reise nach Paris gestanden hatten, und diese auf die hei-