muthvollen Sohne mit auf den Weg zur Armee. Bei mehrern Gelegenheiten gah er Proben von kühnem Sinne und Gewandtheit. Er befand sich bald unter denjenigen, die nach der.Vendee beordert wurden, um die dastgen Insurgenten zum Gehorsame gegen die Republik durch die Gewalt der Waffen zn zwingen. Es werden meh­rere blutige Scharmützel geliefert; er hat das Unglück, in einem derselben gefährlich verwundet zu werden.

Kaum erfuhr die liebende Mutter das Schicksal ihres Sohnes, als sie mit hastiger Eile nach dem Laza- rethe reiste, in welchem derselbe darniederlag. Der Augen­blick des Wiedersehns ihres zwar sehr schwachen, aber doch noch lebenden Sohnes, war für sie ein Augenblick der seeligsten Wonne. Sie wünschte, den Kranken mit sich nach Nantes*) zu nehmen, um ihn dort mit müt­terlicher Sorgfalt zu pflegen. Sie fand keine Schwierig­keiten, und reiste mit ihrem Sohne aus dem Lazarethe fort.

Die Gegend, durch welche die Reisenden kamen, war in hohem Grade unsicher. Ueberall streiften In­surgenten herum, die Alles, was nicht zu ihrer Parthei gehörte, anhielten und niedersäbelten. Die zärtliche Mut­ter kannte diese Gefahren, sie wußte, daß sie, falls sie

) Nantes, die Hauptstadt im Departement der untern Loire, groß und wohlgebaut, mit einem Haftn, ansehnlichen Ma­nufakturen und großer Schiffarth.

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von Thränen begleitet, gab das mütterliche Herz dem