ten Bereitwilligkeit sogleich ihre gerechte Bitte. Fünf­zig Reiter, dieselben, denen sie ihre Rettung zu verdan­ken hatte, bekamen Befehl, sie nach jenem Platze zu begleiten.

Einige von den Soldaten ritten voraus. Als sie nicht mehr weit von der Stelle des Kampfes waren, er­blickten sie einen Menschen, dessen Kopf mit einem bluti­gen Tuche umwunden war. Es schien, als suche er ih­nen zu entfliehen. Die vorausgerittenen Soldaten sahen seine Bestürzung, das viele Blut, womit er bedeckt war, machte ihn noch verdächtiger, und sie hielten ihn für ei­nen Insurgenten, der dem Schicksale der übrigen ent­ronnen sei.

In dieser Voraussetzung sprengten die Reiter auf den Unglücklichen los, versetzten ihm schwere Hiebe, und warfen ihn in einen Graben.

Bald kam der Wagen der trostlosen Mutter nach. Sie fuhr dicht bei der Stelle vorbei, wo der vermeinte Insurgent in seinem Blute lag. Als sie ihn erblickte, schrie sie laut auf, sprang aus der Kutsche, und stürzte

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Schrecken überfiel sie. Wo ist er? rief sie klagend, wo ist mein theurer, einziger Sohn?

Niemand konnte ihr diese Frage beantworten. Sie zweifelte nun nicht daran, daß der unglückliche Sohn vergessen worden, und auf dem Kamfplatze im Walde zurückgeblieben sei. Herzlich flehte sie, man möchte sie dahin zurückbringen; der Offizier erfüllte mit der größ­