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An diese Liebe edler, gefühlvoller Menschenfreunde zur Natur schließt sich gewöhnlich auch Liebe zur Jugend an. Die trefflichsten Männer waren meistens auch große Kinderfreunde, beschäftigten sich mit Wohlgefallen mit der Jugend, heiterten sich in ihren Kreisen auf, und nah­men herzlich Theil an den Unterhaltungen und Freuden derselben. Ich kann mich auch hier auf den Stifter uns­rer Religion berufen. Ihr werdet euch Alle dabei an manche seiner Reden erinnern, in welchen er seine liebe­vollen Gesinnungen für die Jugend deutlich genug an den Tag legte, und wenn ihr das heutige Evangelium durchleset, so werdet ihr auch darin ein Gleichniß finden das sich auf die Kindheit bezieht, und aus dem Kreise derselben genomnien ist.

Warum ich diese vorläufigen Betrachtungen anstelle? Ich finde mich dazu auf eine doppelte Weise veranlaßt. Die uns umgebende Natur glänzt gerade jetzt in ihrer vollen Pracht; die Rauhheit der Wintermonate ist ver­schwunden, und mildere Lüfte weben uns und die Erde mit ihren Gewächsen an; ein liebliches, erfrischendes Grün bedeckt Wiesen, Felder und Gärten; Alles ist zu einem neuen Leben erwacht; die ganze Schöpfung athmet Freude und Anmuth, und ladet den gefühlvollen Naturfreund zu den reinsten, schönsten Genüssen ein. Wohl kann man den erschienenen Frühling mit den Worten des Dichters begrüßen:

Kind der Schönheit und der Freude,

Sei gegrüßt!