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Das in seinem Blumcnkleide Lieblich wie ein Engel ist.

O du kommst, und lauter Wonne Kränzet dich!

Heiter lächelt unS die Sonne;

Hirt' und König freuen sich.

Sehet da die Veranlassung zu meinen Bemerkungen über die Freude weiser und guter Menschen an der Ra- tur. Eben so natürlich werdet ihr es auch finden, daß ich sie mit der Freude an der Jugend in Verbindung gebracht habe. Erinnert die Jahreszeit, in der wir jetzt leben, erinnert uns der Frühling nicht lebhaft genug an die muntre, frisch aufblühende Jugend? Und sehen wir heute, in diesem Tempel der Gottheit, nicht eine beträcht­liche Anzahl von Söhnen und Töchtern, deren Heranrei­fen unser Herz mit manchen angenehmen, süßen Hoff­nungen erfüllt, und auf denen daher unsre Blicke mit Vergnügen ruhen? Sehen wir nicht vor dem Altare dieses gottgewcihten Hauses eine Reihe von jungen Chri­sten, die mit schnellem Schritte sich dem höheren Alter nähern, und heute das Glück genießen sollen, mit der christlichen Kirche in ein engeres, festeres Verhältniß zu treten, die bald durch ein feierliches Gelübde sich verbind­lich machen wollen, treu und redlich die Pflichten zu er­füllen, die aus diesem Verhältnisse hervorgehen? Könn­ten wir gleichgültig, könnten wir ungerührt bleiben bei diesem Anblicke und bei dem Gedanken an die Wichtigkeit.