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O hättest du mich sterben lassen, erwiderte der Unglückliche, so wäre ich nun von diesem nbschmackteii, faden Leben befreit, das für mich eine -Hölle ist!
Julius! entgegnete Blumenau, nur deine düstre Seelenstimmung läßt dich so sprechen. Du, ein Kind, ein Liebling des Glückes, das im Neberftusse schwelgen kann, du kannst das Leben von einer so schwarzen Seite ansehen? du, den Tausende überglücklich preisen?
Ueberglücklich! überglücklich! rief Julius in bittrem Tone aus, ja wohl ich bin überglücklich!
Nur von dir, gewiß von dir hängt es ab, mein Julius, glücklich zu sein, und Andre glücklich zu machen, versetzte Blumenau. Dein Herz ist im Grunde so gut —
O Blumenau! rief Julius, und lag dem redlichen Freunde weinend an der Brust, ach, wenn du wüßtest, was in diesem Herzen vorgeht; es war gut; nun nicht mehr.
Noch ist es im Grunde gut, entgegnete Vlume- nau, nur allzudüster, zu sehr umhüllt von trüben Ansichten. Es muß heitrer werden, dann wird es auch besser sein.
Blumenau, schluchzte Julius, ich bin für die Welt, und die Welt ist für mich verloren. Nichts fesselt mich mehr an sie.
Auch die Liebe deines Freundes nicht, der dich mit Innigkeit, mit den aufrichtigsten Gesinnungen an sein Herz drückt?

