in der Weise über mich, wie wenn man einen Schlafenden aus lieblichen Träumen aufschreckt. An das ernste Ende, vor welchem gütige Herzen mich bewahren wollten, hatte ich niemals gedacht. Ich hatte ihn lieb gehabt, wie man einen Bruder [lieb hat, mit stets wachsender Zuneigung, und begriff nicht, daß das nicht so fortgehen könne und dürfe für alle Zeit. Das war der Abschnitt für mich, zwischen Kindheit und Jugend. Als ich Hora; zuletzt sah, sagte er mir, die Bekanntschaft mit mir habe ihn gefördert; dasselbe hätte ich ihm sagen können, ich bin besser durch ihn geworden und täglich bitte ich Gott, sein Leben zu segnen.
Gewiß, liebste Mama, ich hätte eine« Führers wohl bedurft, und Sterneck war mir dies bis zu seinem Tode, in treuster Weise. Mit dankbarer Wehmuth werde ich seiner gedenken, so lange ich lebe. Einem Menschen sein ganzes Glück anvertrauen, heißt ihn unendlich ehren und ihm das schönste Vertrauen schenken; so hatte ich meine Aufgabe aufgefaßt, die darin bestehen mußte, es zu rechtfertigen. Wir haben viel Ernstes mit einander verhandelt, aber sind auch jugendlich froh und glücklich gewesen, wie
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die prachtvollen Wunder der Natur, und durfte einen Einblick in das gesellige Leben der Welt thun. Daß Gott mir Gesundheit gab, daß ich unverkrüppelt bin, wie habe ich auch dafür zu danke»! —
Der erste wahre Schmerz, der mein Leben traf, kam

