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Henriettens Hand. Diese fühlte Achtung und Zuneigung für ihn, und wurde, ob er gleich um vieles älter war als sie, seine Braut.
Erwarten Sie, liebe Henriette, sprach der wackre Forstmeister zu wiederholtenmalen, Achtung und treue Zuneigung von mir, nur keine Schmeicheleien, wie sie jetzt von den jungen Herren in Menge an junge Mädchen gespendet werden. Ich liebe Sie aufrichtig, davon können Sie vollkommen überzeugt sein; aber ich verstehe mich nicht darauf, Ihnen dieß mit der Lebhaftigkeit eines feurigen Jünglings zu versichern.
Bester Freund, versetzte Henriette, Sie irren, wenn Sie glauben, daß ich das letztere erwarte. Ueber- zeugt von Ihrer redlichen Gesinnung für mich, bedarf ich keiner feurigen Versicherungen darüber. Lassen Sie uns einander immer vertrauen.
Nach einem Vierteljahre war Hochzeit. Car oline wurde zu derselben eingeladen. Allein die übermüthige Thörin hielt eö unter ihrer Würde, zu erscheinen. Sie hatte seitdem sie Frau von Hvlmer geworden war, nur mit lauter vornehmen, reichen Damen Umgang, und schämte sich ihrer Verwandtschaft. Also einen Forstmeister heirathet die Henriette? sprach sie in einem geringschätzigen Tone, als sie die Nachricht davon erhielt; nun Glück zu, Frau Forstmeisterin! — Ich soll zu ihrer Hochzeit? Eine schöne Zumuthung! Da könnt ihr lange warten!

