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auf die Jahreszeit hat, die uns jetzt so manchen ange­nehmen, frohen Genuß darbietet. Auch er veranlaßt mich, den Frühling, wie ich schon angegeben habe, als ein Bild der aufblühenden und heranreifen­den Jugend darzustellen. Ich hoffe, es wird sich da­bei manches Belehrende und Ermunternde nicht nur für unsre jüngeren, sondern auch für die ältern Mitglieder dieser Versammlung anknüpfen lassen, und wenn die letz­tem auch nichts vernehmen, worauf sie nicht schon längst durch eigenes Nachdenken gekommen wären, so wird es doch nicht überflüssig sein, sie an Manckrs zu erinnern, dessen Andenken das Herz erfreut, ihnm manche süße Hoffnung vorzubalten, und manche Pfliclt ins Gedächt­niß zurückrufen.

Der Frühling, welch' ein schönes, treffendes Bild der ausblühenden Jugend! Lasset ihn ms von einigen Seiten näher berachten. Er verbreitet erstens neues Leben und neue Freude. Ich würde etwas Ucberflüssiges thun, wenn ich mich bemühte dieses weit­läufig auseinander zu setzen. Bedarf es nehr als einer leisen Andeutung dessen, was ihr Alle breits oft ge­nug gesehen, häufig genug genauer beobachst, in reichli­chem Maaße genossen habt? Wisset ihr ö doch Alle, wie im Frühlinge die gleichsam erstarrten Kiäfte der Na­tur sich wieder zu regen und zu wirken aifangen, wie der Tod, der auf der Schöpfung zu ruhen schien, im freundlichen Lenze sich in ein leiseres Regen, und dieses Regen sich in Leben, in frohes, volles Lebe» umwandelt.