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und diejenigen, die auf dem Siechbette seufzen, sich zu erholen, heiterer und gesunder zu werden anfangen; wie Berg und Thal, Wälder und Auen, bekleidet mit dem unserm Auge so wohlthätigen Grün, und geschmückt mit einem bunten Gemische duftender Blumen, wie die Blüthen der Bäume und die stärkenden Wohlgerüche derselben, wie der reine, blaue Himmel und die grünen Haine, belebt durch den Gesang der Vogel, wie dieß Alles die sanftern, süßeren Gefühle unsers Herzens weckt, uns zu leiser Ahndung des Göttlichen in der Natur stimmt, zu inniger Freude und Theilnahme auffordert, und zu den seligsten Genüssen einladet!
Daß dieß Alles in dem Frühling geschehe, wer von uns weiß dieses nicht besser, als es sich mit Worten ausdrücken läßt? Ist er in dieser Hinsicht nicht ein wahres Bild der aufblühenden und heranreifenden Jugend? In ihrem Kreise re^en sich lebendige Kräfte, Munterkeit, Frohsinn, freudiger Muth. Wann ist der menschliche Körper biegsamer, lebendiger und blühender, als in dem jugendlichen Alter? wann trotzt er mit mehr Entschlossenheit und mit mehr Erfolg den nachtheiligen Einflüssen der Witterung, den Beschwerden, der Gefahr, als in den Tagen der Jugend? wann regen sich die geistigen Kräfte lebendiger und schneller, wann ist unsre Einbildungskraft feuriger, Verstand und Vernunft für höhere Ideen empfänglicher, das Herz für alles Große und Edle mehr gestimmt, als in jenen glücklichen Jahren unsers Lebens, >00 wir uns erst in diese Welt gleichsam einbürgern,

