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zu Theil werden, werdet ihr entbehren müssen, und euer höheres Qlster wird nur Mißmuth und Verdruß über die verschwendete Jugend mit sich führen; ihr wer­det nicht ernten, denn ihr habt nicht gesäet.

Aeltern, denen Gott Kinder geschenkt hat, damit sie zu guten Menschen erzogen werden, eure heiligste Pflicht ist es, für ihre Ausbildung schon in den frühern Jahren des Lebens Sorge zu tragen. Weder bei Gott, noch bei eurem Gewissen werdet ihr es verantworten, wenn euch die Erfüllung dieser Pflicht nicht am Herzen liegt; besonders in einem Zeitalter, wo der wohlthätige Geist einer bessern Erziehung und Bilvung der Jugend so rege geworden ist, wo Tausende von Schriftsteller» dahin wirken, richtige Erziehungsgrundsätze zu verbrei­ten, und durch ihre Werke die Jugend nicht nur ange­nehm zu unterhalten, sondern auch zu belehren und zu veredeln, wo gut eingerichtete Schul- und Erziehungs­anstalten in Menge errichtet worden, und Tausende gut­gebildeter, geschickter Lehrer für die Ausbildung der Ju­gend thätig sind! Ach, so glücklich waren unsre Vor­fahren nicht! Aber um so mehr benutzet das Glück, das wir jetzt genießen, und machet Gebrauch von der Gelegenheit, die sich euch für die Ausbildung eurer Kin­der darbietet. Ihr besonders, m. G., die ihr Mitglie­der dieser Gemeinde seid! Unsrer Jugend zum Wohle ist eine Lehranstalt gegründet, wo sie, wenn nur guter Wille da ist, viele gemeinnützige Kenntnisse sammeln und zum Guten geleitet werden kann; eine Lehranstalt,