Palmen.

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Bünde] allseitig und gleichmäßig, an den ausgebildeten größeren Bündeln aber den Siebteil und den größten Teil des Gefäßteils und bildet un­gefähr 4 / 5 des ganzen Bündels. Auch an dem Gefäßteil findet man ein Gewebe solcher sklerenchymatischer Zellen, dasselbe besitzt aber nur eine sehr geringe Mächtigkeit und ist von dem anderen mechanischen Teile des Bündels durch eine meist zweischichtige Zone weniger ver­dickter Zellen (Durchlaßzellen) getrennt, welche als Verbindung des leitenden Teiles des Bündels mit dem Grundgewebe dienen und gleich den Zellen des Sieb- und Gefäßteiles durch eine bräunliche Färbung vor denen des farblosen mechanischen Teiles ausgezeichnet sind.

Fig. 17. Keimung derCocosnuß. A Ein kleiner Teil des festen Nähr­gewebes mit dem Embryo, Em. *% nat. Gr. B Jüngeres Stadium der Keimung, in welchem das Anschwellen des Keimblattes beginnt. 7+ na t- Gr. Das Mesocarp ist nicht mitgezeichnet. C Aelteres Stadium. Das Keimblatt füllt das Innere des Nährgewebes fast ganz aus. Die ersten Blätter und Wurzeln sind bereits in der Ent- wickelung begriffen. Die Stelle des Keimloches ist an der Einschnürung der Keim­pflanze noch kenntlich. Ex das Exocarp (Außenschicht), M das Mesocarp (Mittel­schicht), Endoe das Endocarp (Innenschicht), Endosp das Endosperm (Nährge­webe), Co das Keimblatt, Kn die in der Entwickelung begriffene junge Keim­pflanze, TT die ersten Würz ein derselben. 1 j. nat. Gr. Original (gez. Sch.).

Unter dem Mesocarp liegt das steinharte Endocarp, eine etwa 1 / 2 1 cm dicke Steinschale, welche an ihrem unteren, breiteren Teile der Außenseite sowohl die Nähte der 3 verwachsenen Fruchtblätter als auch die den letzteren entsprechenden Keimlöcher erkennen läßt, aber die Keimlöcher der fehlgeschlagenen Fruchtfächer sind geschlossen (Fig. 16). Mit dem Endocarp verwachsen ist der Same, dessen Nährgewebe z. T. aus einer weichen, ölreichen, weißen, peripherisch gelagerten Masse besteht, welche die Dicke von etwa 12 cm erreicht. Dieselbe liegt der äußerst dünnen, braunen Samenschale dicht an und läßt sich von derselben auf mechanischem Wege kaum trennen; beide Gewebeteile zusammen bilden das im Welthandel bekannte C o p r a (man vergl. unten). In der Höhlung dieses festen Teiles des Nährgewebes findet man in der Regel noch einen flüssigen Teil desselben, die sog. Milch, welche später bei der Keimung zuerst zur Verwendung gelangt. Der Embryo ist sehr klein, länglich