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IV. Kapitel.
Fig. 56 E (siehe Erklärung S. 115).
verschiedener, ursprünglich, wilder Species ihre Entstehung verdanke, daß sie also im spontanen Zustande überhaupt nicht vorkomme und ein Produkt der alten Kultur Südmexikos darstelle. Dies stimmt auch mit Ovihdo's Angaben überein, der auf dem Isthmus selbst schon verschiedene Varietäten gekannt hat.
Da nun aber in diesem, wie vielleicht in den meisten ähnlichen Fällen die Erscheinung der Zwitterblüten auf Rückschlagsbildungen der kultivierten Form zurückzuführen ist, so erklärt es sich, daß dieselben an der kultivierten Pflanze in verschiedenen Gegenden verschiedenen Charakter annehmen können. Ist also die Kulturpflanze nach Ostasien zu einer Zeit verbreitet worden, in der sie noch nicht bis zu den Antillen vorgerückt war, so hatte sie die auf den letzteren vorhandenen Carica- Species selbstverständlich noch nicht in sich aufnehmen können. Dann würde also die forma Correae den Rückschlag aus einer anderen komplexen Bastard Verbindung als die forma Forbesii bedeuten. (Näheres bei H. Graf zu SoI/MS-Laubach, Die Heimat und der Ursprung des kultivierten Melonenbaumes, Bot. Ztg. 1889).

