Eigentliche Genußmittel.

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standteile, welche ihn zu einem wertvollen Nahrungsmittel machen, mag derselbe in dem in Chokolade umgewandelten oder in unver- mischtem Zustande genossen werden.

Verbreitung. Die Heimat des Cacaobaumes ist das tropische Amerika, wo er namentlich in den Wäldern des Thaies des Amazonen­stromes zu hoher Entwickelung gelangt. Neuerdings wird er auch in anderen Gegenden der Tropen angebaut, namentlich aber enthält das Kamerungebiet außerordentlich günstige Bedingungen für [das Wachs­tum des Cacaobaumes,

Fig. 65. Fig. 66.

Fig. 65. Theobroma Caeao L. Blüte, längs geschnitten, b der Kelch, c der ka- puzenförmige Scheidenteil des Blumen­blattes , d Antheren, e Staminodium, f Fruchtknoten. Vergr. Nach Berg und Schmidt.

Fig. 66. Theobroma Cacao L. Frucht; die Fruchtschale ist teilweise entfernt. V« nat. Gr. Nach Berg und Schmidt.

Kultur und Verwertung. Der Cacaobaum ist ein Waldbaum und beansprucht als solcher namentlich Schutz vor starken Winden, da durch dieselben die Früchte abgeschlagen werden, ehe sie reif sind, und die Bäume nicht besonders fest im Erdboden wurzeln. Auf Martinique entwurzelte z. B. ein Orkan durch einen Stoß alle Cacao- bäume der sehr umfangreichen Anpflanzungen. Man muß also bei der Kultur darauf achten, daß die Bäume Schutz gegen Stürme haben, sei es durch Anlegung von Windbrechern oder durch Anpflanzung in Thälern, in welche Stürme nur selten oder gar nicht eindringen, oder auch dadurch, daß bei der Einrichtung der Plantage schützende Wald­streifen erhalten bleiben. Außerdem bedarf dieser Waldbaum begreif­licherweise auch eines Schutzes gegen eine zu starke Bestrahlung durch die Sonne, d. h. einer Anlage von Schattenbäumen. In Amerika verwendet man hierzu häufig Erythrina Corallodendron, welche man

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