Gewürze.

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umgeben (Fig. 81), welcher anfangs in Form eines Ringwalles auftritt und später nur am Grunde des Samens mit demselben verwachsen bleibt. Dieser Arillus bildet die echte Muskatblüte oder Macis. Die BezeichnungMacis" würde für sich allein hinreichen, um die Handels­ware genau zu bestimmen, und gelangt in der neueren Zeit auch mehr und mehr zur Anwendung, während der NameMuskatblüte" oderMacisblüte" begreiflicherweise leicht zu falschen Vorstellungen über die wahre Natur der Handelsware und Droge führen muß. Die von dem Arillus umgebene Samenschale ist hart und glänzend braun und zeigt auf der Oberfläche Furchen, welche von den Lappen des Arillus hervorgebracht werden und denselben daher auch in der Form und Lage genau entsprechen.

Fig. 81. Myristica fragrans Houtt. Ein blühender Zweig; darunter 2 reife Früchte; von der rechts gezeichneten ist ein Teil der Schale entfernt, um den Arillus zu zeigen. Nach Berg und Schmidt.

Verwertung. Als Muskatnüsse gelangen die von der harten Samenschale befreiten Samenkerne in den Handel. Dieselben bestehen zum größten Teile aus dem Nährgewebe; die Zellen desselben sind dünn­wandig und mit Stärke und krystallisiertem Fett angefüllt, welches so­wohl in der Form prismatischer Krystalle, als auch in der 6-seitiger oder rhombischer Tafeln auftritt. Außerdem findet man in diesen Zellen noch Proteinkörner; dieselben sind gelb und krystallo'idisch. Aber die innere Samenhaut dringt nebst einem Teile des Nucellusgewebes in der Form von braunen Platten in das Nährgewebe ein, so daß das­selbe ruminiert erscheint. In diesen Ruminationsplatten ist allein das Aroma enthalten.