fette und Oele liefernde Pflanzen.
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donen ausgezeichnet. Unter der Epidermis derselben befindet sich ein parenclrymatisches Gewebe, in welchem eine große Anzahl lysigen entstandener Schleimkanäle liegt; dieselben enthalten Ar ab in. Das Paren- chym selbst ist mit Fettkörpern von unregelmäßiger Gestalt angefüllt.
Verwertung. Der Embryo dient zur Bereitung des Dika- Brotes, wobei unter der Einwirkung eines milden Feuers die Fettkörper vereinigt und mit dem Inhalt der Schleimkanäle zusammen zu einer einem Mandelstein ähnlichen Masse geformt werden.
Nach E. Heckel (Ann. du Musee et de l'Institut colonial de Marseille, I) benutzen die Eingeborenen von Gabun als Nahrungsmittel die Samen folgender 4 verschiedenen Pflanzen: 1) O'Dika, Irvingia gabunensis (Aubry-Lecomte) Baill., 2)N'Jave, Baillonella toxi- sperma Pierre, 3) Nounegou, Tieghemella (?) Jollyana Pierre, 4) Owala, Pentaclethra macrophylla Benth.
Von allen diesen ist O'Dika oder Oba (nach Heckel) die wichtigste Pflanze; Marchand (Anacardiacees, p. 105) ist der Ansicht, daß die Samen von Pentaclethra macrophylla Benth. und Mangifera africana Oliv. (Fegimanra africana Pierre), mit denen von Irvingia gabunensis vermengt, zur Bereitung des Dika-Brotes verwendet werden.
Die Samen von Pentaclethra könnten wohl hierbei in Betracht kommen, wenn es darauf ankommt, größere Quantitäten Dika- Brot herzusteilen, obgleich diese Samen sich vorzugsweise zur Kerzenfabrikation eignen, an Wohlgeschmack aber recht viel zu wünschen übrig lassen. Was dagegen die Verwendung der Samen von Mangifera africana Oliv, anlangt, so habe ich schon früher (Berichte d. Ges. f. Bot. zu Hamburg, Sitzung vom 26. Jan. 1886) darauf aufmerksam gemacht, daß dieser Angabe ein Irrtum zu Grunde liege, und auch E. Heckel weist später darauf hin.
6. C ar ap a-S am e n, „Touloucouna", Carapa procera DC. (Meliaceae).
Küstenbewohnende Bäume des tropischen Westafrika, Guyanas und der Caraiben, mit gefiederten Blättern, blattachselständigen Blütenrispen und unansehnlichen Blüten. Die Frucht ist eine 5-fäche- rige, kugelige, holzige, in jedem Fache mehrere Samen enthaltende Kapsel, welche sich in 5 Klappen öffnet, Die Samen sind groß und dick, nur am Rücken gewölbt, sonst kantig und um die Reste der centralen Achse angehäuft. Die Samenschale ist braun und holzig, die Cotyledonen sind dick und etwas verwachsen, das Nährgewebe fehlt.
Verbreitung. Der Baum ist im tropischen Westafrika weit verbreitet.
Verwertung. Die Samen enthalten in den Cotyledonen ein für die Industrie sehr wertvolles Oel, das Carapa-Oel, dessen große Bitter-

