Faserstoffe.
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reihig angeordnet. Die Frucht ist eine Kapsel, an deren Spitze das Perianth lange erhalten bleibt. Sie besitzt zahlreiche, schwarze Samen, welche seitlich zusammengedrückt sind und ein Nährgewebe enthalten.
Verbreitung und Kultur. Die Heimat der Pflanze ist das tropische Amerika; jetzt wird dieselbe aber häufig auch in anderen tropischen Ländern wegen der in den Blättern enthaltenen Faser gebaut. Auch in Ostafrika hat man Agave - Plantagen angelegt, welche gut gedeihen (Fig. 110).
Fig. 110. Ausgewachsener Sisalhanf, Agave Sisalana Perr., auf der Pflanzung der Deutsch-ostafrikanischen Gesellschaft Kikogwe bei Pangani. — Nach einer Photographie von Prof. F. Wohltmann.
Die Anatomie des Blattes stimmt im allgemeinen mit der des Sansevieria-Bl&ttes überein, der Faserstoff besteht daher auch hier aus den das Blatt der Länge nach durchziehenden Bastbelegen der Leitbündel und z. T. auch aus isolierten Bastbündeln (man vergl. bei Sansevierid).
3. Mauritiushanf, Fourcroya gigantea Vent. (Am aryl lidaceae).
Mächtige, hohe Stauden mit aufrechtem, einfachem Schafte, der durch die Narben der abgefallenen Blätter mehr oder weniger geringelt ist und die in eine Rosette angeordneten, dicht ge-
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